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Kamerun:
Vom Tschadsee zum Golf von Guinea
In Kamerun erlebt man den schwarzen Kontinent wie im "Brennglas", denn nahezu die ganze Vielfalt, die Afrika an Landschaften, Bevölkerung, Kultur, Flora und Fauna bietet findet man hier. Aus diesem Grund trägt Kamerun auch den Beinamen "Afrika im kleinen".
Für eine Rundreise wie hier beschrieben lohnt es sich von Paris aus in 6 Stunden nach Garoua, im Norden des Landes, und von Douala im Süden wieder zurückzufliegen.
Der islamische Norden ist im Gegensatz zur üppigen Vegetation des Südens das Land der Savanne. Es gibt drei größere Städte im Norden, die durch Teerstraßen verbunden sind. Für übrige Reisen empfiehlt sich ein Leihwagen, insbesondere nach Roumsiki und in die Nationalparks. Von Ngondéré erreicht man die Hauptstadt Yaounde per Zug.
An der Grenze zu Nigeria erstrecken sich die Mandara Berge mit bizarren Gesteinsformationen und Mondlandschaften aus erodierten Vulkanschloten. Die Bevölkerung lebt hier in von Lehmmauern umgebenen Rundhüttendörfern. Im Waza und Bénoué Nationalpark findet man fast alle Steppen- und Savannentiere Afrikas.
Der Lamido bildet in der muslimischen Gesellschaft des Nordens die oberste Hierarchie und ist religiöses Oberhaupt.
An den weißen Palmstränden von Kribi, im christlichen Süden des Landes, trifft der Regenwald auf den Golf von Guinea. Ausflüge in den tropischen Regenwald und zu den Lobé-Wasserfällen bieten sich an.
Fußball ist der Nationalsport der Kameruner und Fotos von internationalen Spielern und Clubs stehen als Geschenke hoch im Kurs.
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